Newsletter
Deutschunterricht in Neuseeland
Ausgabe 41, November 2007
Hg. von Bernd Schliephake, National Advisor German,
Experte für Deutsch @ ILANZ &
Goethe-Institut
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Das
Schuljahr geht seinem Ende entgegen und es ist an der Zeit für
einen kurzen Rückblick.
Zuerst
möchte ich allen für die freundliche Aufnahme, die vielen netten
Begegnungen bei meinen Schulbesuchen und den zahlreichen
anderen Deutschveranstaltungen und die gute Zusammenarbeit danken.
Ich
bin immer wieder von dem Enthusiasmus und der Kreativität der Lehrer
beeindruckt, wie sie tagtäglich versuchen, Deutsch so interessant
wie möglich zu unterrichten , oft in Konkurrenz zu anderen
Fremdsprachen, immer im Rahmen eines Curriculums, in dem
Fremdsprachen eher am Rande existieren.
Zu
den Höhepunkten meiner Arbeit gehörten sicher die “Talkfeste“ in
Dunedin, Invercargill und Rotorua, die Interviews mit Schülern im
ganzen Land für die Deutschlandstipendien (in diesem Jahr
erfreulicherweise insgesamt acht) und das Wochenende in Wellington
mit den Finalteilnehmern. Auf der Deutschlehrerkonferenz Mitte des
Jahres hatte ich Gelegenheit, eine groβe Zahl der Deutschlehrer
kennenzulernen und während der Tour mit dem Deutschmobil diese
Kontakte zu erweitern und zu vertiefen. Der Kurzfilmwettbewerb, der
am 6. Dezember mit der Preisverleihung im Paramount Kino in
Wellington seinen Abschluss findet, scheint mir auch weiterhin ein
ausgezeichnetes Werbemittel für den Deutschunterricht an den Schulen
zu sein und verdient eigentlich eine noch gröβere Beteiligung. In
diesem Jahr gab es insgesamt 15 Beiträge von 9 Schulen. Der Rest kam
von der Victoria University in Wellington.
Die
Deutschlernerzahlen an den Schulen sind im laufenden Jahr nahezu
kostant geblieben. Erfreulich ist ein leichter Aufwärtstrend bei den
intermediate und primary schools. Es gilt also diese Schulen in
Zukunft verstärkt zu unterstützen, denn dort sind die zukünftigen
Deutschlerner für die Sekundarschulen. Mit der geplanten Aufwertung
der Fremdsprachen in den Schulen von offizieller Seite verbindet
sich die Hoffnung, dass Deutsch in den nächsten Jahren seine
Stellung wieder verbessern kann. Ich werde mit meiner Arbeit und den
mir zur Verfügung stehenden Mitteln versuchen, einen Beitrag zu
leisten, dass dies Realität wird.
Ich
wünsche allen erholsame Ferien, ein frohes Weihnachtsfest und ein
gutes
und erfolgreiches Neues Jahr.
Euer
Bernd
Schliephake |
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Das Berlin-Mobil auf
Tour
Nach über 5000 Kilometern und mehr als 30
Schulbesuchen von Pukenui im Norden bis zu Invercargill im Süden ist
der kleine “Smart” nun wieder zurück in
Wellington.
Hunderte von Schülern haben die fünf
Lernstationen zum Thema Berlin durchlaufen, indem sie z. B. auf
einem Stadtplan Sehenswürdigkeiten identifiziert, die Berliner
Bezirke als Puzzle zusammengesetzt und Fragen zur Geschichte der
Berliner Mauer beantwortet haben und anschlieβend beim Quiz „ Wer
wird Berlinär? “ ihre vorher er-
worbenen Kenntnisse überprüfen und kleine
Preise gewinnen konnten.
Die Berliner„Ampelmännchen“, unser
Tour-Logo, wurde bei unseren Besuchen sofort zum Liebling aller
Schüler. Besondere Unterstützung erhielten wir von einigen
Deutschlehrern, die aus Anlass unseres Besuchs Ampelmännchen
gebacken oder einen Bratwurstverkauf organisiert hatten. Mehrmals
berichteten die lokalen Zeitungen vor Ort über unsere Aktion.
Insgesamt war dieses anstrengende über
Wochen dauernde Unternehmen ein groβer Erfolg. Der Werbeeffekt für
den Deutschunterricht an den besuchten Schulen steht auβer Frage und
die meisten Schüler bestätigten im Anschluss, dass ihre Motivation,
Deutsch zu lernen und mehr über Deutschland zu erfahren aufgrund der
Unterrichts-
stunde und der Berlin-Mobil Aktion
gestiegen sei.
Wir hoffen, dass wir auch im nächsten Jahr
wieder eine ähnliche Aktion durchführen können. Anbei einige
besonders typische Schnappschüsse. Es hat Spaβ gemacht
und:
Auf Wiedersehen in
2008! |
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Heinrich
Zille
Heinrich
Zille ist als Zeichner und Grafiker bekannt, der mit
sozialkritischem Blick und Berliner Sprachwitz das Milieu der
“kleinen Leute” von Berlin schildert. Am 10. Januar 2008 jährt sich
sein Geburtstag zum 150sten Mal.
Aus
Anlass dieses Jubiläums und als Ergänzung zu unserem Thema „Berlin“
hier ein paar Beispiele seiner Arbeit: |
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Der Newsletter
“German for Kiwis –
Deutschunterricht in Neuseeland” wird
mehrmals jährlich herausgegeben vom Experten für Unterricht in
Kooperation mit dem Goethe-Institut Wellington
http://www.goethe.de/wellington
und ILANZ International Languages Aotearoa New Zealand
http://www.ilanz.ac.nz.
Der aktuelle Newsletter sowie ein Newsletter-Archiv sind auf der
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Bernd Schliephake
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