Newsletter Deutschunterricht in Neuseeland - August 2005
Inhalt:
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KONFERENZ DEUTSCH in neuseeland - SPRACHE UND KULTUR >>> nach oben Etwa 80 Deutsch-Experten aus den Bereichen Politik, Schule, Hochschule, Lehrerausbildung, Lehrerfortbildung, Übersetzungswesen, Wirtschaft und Kultur sind an dem ersten Wochenende der Winterferien in Wellington zusammengekommen, um im Rahmen der Konferenz „Deutsch in Neuseeland – Sprache und Kultur“ über die Zukunft des Deutschunterrichtes und der Kulturvermittlung im Rahmen der Landeskundearbeit zu beraten. Nachdem die Teilnehmer durch den Vertreter der gastgebenden Victoria University, Prof Hansgerd Delbrück, begrüßt wurden, haben die Botschafter der Bundesrepublik Deutschland (Erich Riedler) und Österreichs (Dr. Hans Demel, extra aus Canberra angereist) ein Grußwort gesprochen, gefolgt von dem neuen Direktor des Goethe-Institutes (Christoph Mücher) sowie der Ministerin/Abgeordneten Marian Hobbs, die auch das Grußwort von Ministerpräsidentin Helen Clark verlas. Anschließend hat Gail Spence vom Ministry of Education ein kurzes Referat gehalten zum Thema „Deutsch in Neuseeland“ – in deutscher Sprache! „Deutsch ist schön – eine mögliche Liebe“ – mit Spannung wurde der Vortrag des Gastredners Ilija Trojanow (Kapstadt) erwartet, dem es sofort gelang, sich in die Herzen der Zuhörer zu sprechen mit seiner sehr persönlichen Liebeserklärung an die Dame Deutsch. Im Mittelpunkt der folgenden Konferenzarbeit standen folgende Aspekte:
Für den Abend des ersten Konferenztages hatte der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Erich Riedler, die Konferenzteilnehmer und andere Gäste zu einem Empfang in die Residenz geladen. Für den Gastgeber war dieser Empfang gleichzeitig die letzte öffentliche Amtshandlung in Neuseeland, denn kurz nach der Konferenz trat Botschafter Erich Riedler seinen neuen Posten in La Paz an. An dieser Stelle sei Botschafter Riedler noch einmal besonders herzlicher Dank ausgesprochen für seine aktive Unterstützung der Konferenz und des Deutschunterrichtes in Neuseeland generell. Von Herrn Riedler stammte die Idee für diese Konferenz, und u.a. seinem nicht nachlassenden Engagement auf dem weiten Weg von der Idee bis zur ihrer Umsetzung ist es zu verdanken, dass die Konferenz zu einem großen Erfolg wurde. Wenn man so will, kann man sagen, dass durch die Konferenz die weitläufige Deutschfamilie in Neuseeland wieder enger zusammengeführt wurde. Professor Königs aus Marburg eröffnete den zweiten Konferenztag mit einem Vortrag zum Thema „Wie viel Landeskunde braucht der Fremdsprachenlerner?“. Professor Königs hob insbesondere die Notwendigkeit für eine konzeptionelle Neubesinnung des Landeskundeunterrichts hervor und löste damit intensive Diskussionen am Rande der Konferenz aus. Die dann folgenden Arbeitsgruppen „Werbung für DaF“ und „Multiplikatoren“ erbrachten weitere wertvolle Aspekte und Ideen für das Strategiepapier, das dann nach kurzer Diskussion gegen Ende der Konferenz von den Teilnehmern als gemeinsame Arbeitsgrundlage im Bereich Deutsch in Neuseeland für die kommenden Jahre angenommen wurde. Eine Podiumsdiskussion „Perspektiven – Deutsch in Neuseeland“, unter Leitung von Prof. Dr. Tim Mehigan (Dunedin) rundete die Konferenz ab. Durch die teilweise sehr persönlichen Beiträge von seiten der Podiumsmitglieder wurde noch einmal deutlich, welchen Stellenwert Deutsch und Deutschland in Neuseeland haben. Die Konferenz war, wie bereits gesagt, ein voller Erfolg. Zu ihrem Gelingen haben viele Einzelpersonen, Institutionen und Organisationen beigetragen. Das Organisationsteam, bestehend aus Tilman Enders (Deutsche Botschaft), Judith Geare und Christoph Mücher (Goethe-Institut), Prof. Hansgerd Dellbrück (Vicoria University) sowie Werner Nowitzki (ACENZ, Goethe-Institut) möchte allen Unterstützern dieser Konferenz ihren Dank aussprechen. Es sind einfach zu viele, um alle aufzuzählen! Wie geht es nun weiter nach dieser Konferenz? Voraussichtlich am 4. Oktober wird in Wellington die StADaF (Ständige Arbeitsgruppe Deutsch als Fremdsprache) in der Deutschen Botschaft zusammentreffen und weitere Schritte beraten. Die Grundlage für die weitere Arbeit wird das von der Konferenz beschlossene Strategiepapier sein. Der Text des Strategiepapiers der Konferenz befindet sich am Ende des Newsletters. Es ist als ein dynamisches „living document“ einzustufen, das sich durch die zukünftige Arbeit weiter entwickeln und den sich verändernden Rahmenbedingungen anpassen wird. Das Papier definiert vier Schwerpunktbereiche zukünftiger Arbeit:
Der Erfolg der Umsetzung aller genannten Ziele wird entscheidend von der Zahl und Energie der daran Mitwirkenden abhängen. Selbstverständlich sind alle Interessierten zur Mitarbeit eingeladen, nicht nur die Teilnehmer der Konferenz! >> nach oben Veranstaltungen >>>> nach oben Neuseeland 21. – 28. August 2005 International Languages Week Homepage Hamilton & Waikato 23. – 24. März 2006 NZALT Waikato / BOP German TalkFest Rotorua & Bay of Plenty 23. – 24. März 2006 NZALT Waikato / BOP German TalkFest Palmerston North / Massey 17. August 2005 Goethe Society German Theatre Competition 30. – 31. August 2005 NZALT Massey LangSem Program und Registrierung (pdf) 16. – 17. März 2006 GANZ Massey German Camp German Camp 2005 Dunedin 18. August 2005 ERIC-HERD- AWARD (Theaterwettbewerb) Details Wellington 13. August 2005 Goethe Society Oral Competition 13. September 2005 Goethe Society Orals Prize Giving Ceremony 06. Dezember 2005 Goethe Society Nikolausfeier Auckland 24. – 27. August 2005 German Play "Biografie: Ein Spiel" Details German Drama Company, are performing Max Frisch's "Biografie: Ein Spiel" from the 23rd of August until the 27th of August at the Maidment Studio, Auckland. There will be a performance at 19.30pm every night as well as two matinees, on Wednesday, the 24th of August and Friday, the 26th of August both commencing at 12.30pm. >> nach oben Was glauben die Deutschen? >> nach oben aus: fluter nr. 13, Dezember 2004, S.25 www.fluter.de
>> nach oben
Resources – links - activities >> nach oben Informationen zur Rechtschreibreform Seit dem 1.August 2005 ist das Regelwerk der Deutschen Rechtschreibreform in Kraft. Schulen und Behörden müssen sich nun danach richten. Die Übergangszeit ist damit abgelaufen, ab jetzt gilt nur noch die neue Schreibweise. Das gesamte Regelwerk des Instituts für deutsche Sprache in Mannheim sowie eine Wörterliste der geänderten Schreibweisen stehen als PDF-Dokumente zum Download bereit: http://www.lernnetz-sh.de/html/rechtschreibreform.php http://www.ids-mannheim.de/pub/laufend/sprachreport/pdf/sr04-extra.pdf Deutsche Rechtschreibung: Regeln und Wörterverzeichnis (pdf) Wörterliste der geänderten Schreibungen (pdf) >> nach oben Aktuelles Deutsches Fernsehprogramm Die Webseite tv.web.de http://tv.web.de/ bietet eine Fülle von Informationen über das aktulle Fernsehprogramm in Deutschland. Diese Seite eignet sich hervorragend für alle Arten von Recherchen durch die Schüler. Ausprobieren! Vielen Dank Britta, Pakuranga College, für die Idee. >> nach oben
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| SOWIESO – Die online-Zeitung für junge Leser | |
| Anregung von Heike Zimmer, Lynfield College / Quelle: http://www.sowieso.de/ | |
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Ein Klick auf einen Klingelknopf und es gibt viel interessanten Lesestoff. Die Texte erscheinen wahlweise in einer Grafikversion oder einer Textversion. Einmal pro Woche wird die Seite „geupdatet“ oder „upgedatet“. Die Seite ist ab Curriculum Level 4 oder 5 verwendbar. Leser können zum Teil auch eigene Beiträge für SOWIESO schreiben. >> nach oben
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| Create a Comic Strip over the Internet |
| http://www.stripcreator.com/make.php |
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Stripcreator is a website that allows users to create and save their own comic strips. Eine Seite, die man unbedingt ausprobieren muss! Die Seite ist in englischer Sprache, daher ist sie für alle Niveaustufen geeignet. Viel Spaß damit! >> nach oben |
| Create a Movie over the Internet |
| http://www.dfilm.com |
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MovieMaker lets users create a short animated cartoon on a website and email it to their friends. You select a scene, plot, characters, lines and music then preview and send. EEine Seite, die man unbedingt ausprobieren muss! Die Seite ist in englischer Sprache, daher ist sie für alle Niveaustufen geeignet. Viel Spaß damit! >> nach oben |
| School trips – Exchanges – sister schools |
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Immer mehr neuseeländische Deutschklassen unternehmen Klassenfahrten nach Deutschland, planen Austauschprogramme oder suchen Partnerschulen. Unter der Überschrift „School Trips-Exchanges-Sister Schools“ könnte man eine Sammlung von Links zu Internetseiten aufbauen, auf denen über solche Projekte berichtet wird. Im Moment sind hier lediglich zwei Schulen zu finden, aber das soll sich ändern. Wer von einer ähnlichen Webseite weiß, kann diese Information mit allen teilen. Einfach eine Email mit dem Link senden. |
| Beavers meet Kiwis – NELSON COLLEGE |
| http://www.pg.bc.bw.schule.de/cgi-bin/archiv04.php?section=nz |
| Deutschlandtrip – WELLINGTON GIRLS’ COLLEGE |
| http://www.hatw.ac.nz/germany/F0001FDE4/?WasRead=1 |
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| Recent german immersion events >> nach oben |
| 2005 CHRISTCHURCH mINI OSCAR THEATRE COMPETITION |
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Mehr als 120 Deutschschüler der Klassenstufe 10 von 6 Schulen aus Christchurch haben an dem Theaterwettbewerb "Mini-OSKAR" teilgenommen und um die Preise und Pokale "gekämpft". Sie haben insgesamt 10 tolle Stücke auf die Bühne gebracht:
Die Jury (Judith Geare/Goethe-Institut, Werner Nowitzki/ACENZ&Goethe-Institut) hatte es sehr schwer, eine gerechte Auswahl zu treffen. Am Ende gab es zwei Erste Plätze, einen Publikumspreis sowie 7 tolle andere Stücke: 1. Plätze:
3. Platz (Publikumspreis):
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| German IMMERSION DAY @ WHANGAREI GIRLS’ HIGH SCHOOL |
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Eine echte Premiere, dieser German Day an Whangarei Girls' High School! Und eine gelungene Premiere, das ist jedenfalls die Rückmeldung aller Beteiligten und Mitwirkenden an diesem 30. Juni 2005. Etwa 60 Schülerinnen der Klassenstufen 9 ß 13 nahmen daran teil. Das Programm bestand aus einer bewährten Mischung von Aktivitäten zum Kennenlernen sowie kreativen Tätigkeiten, z.B. Schreiben und Aufführen eines Rap-Songs. Wie man hört, haben die Französischklassen ihre Lehrerin gebeten, "auch so etwas Tolles wie die Deutschen" im nächsten Jahr zu veranstalten. >> nach oben |
| German Immersion Day @ KAITAIA College |
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Es war eine Kaitaia-Premiere, der "Year 10 German Immersion Day am Kaitaia College” am 1. Juli 2005. Kaitaia College ist nicht irgendeine Schule, es ist die nördlichste Sekundarschule mit Deutschprogramm in Neuseeland! Die nächste High School mit Deutschunterricht ist weit weg, in Whangarei! Der German Day war ein unvergessliches Erlebnis, für die Schüler und auch für die Veranstalter (Kirsten-Inga Middleton und Werner Nowitzki). Weil es eine relativ kleine Gruppe von 14 Schülerinnen und Schülern war, fand der Deutsche Tag bei der Deutschlehrerin zu Hause statt. Das Wohnzimmer und die Küche wurden für einen Tag lang zum „Klassenraum“, was sicherlich erheblich zu dem sehr guten Gelingen des Tages beigetragen hat. Nach einer „Aufwärmphase“ mit verschiedenen Kommunikationsspielen gab es ein zweites Frühstück (morning tea): Apfelstrudel! Im Anschluss daran wurde das Wohnzimmer in eine Konzerthalle / in ein Musikstudio umgewandelt. Schrittweise wurden die Schüler dazu angeleitet, kurze Gedichte zu schreiben und sie auf einen Beat zu sprechen / zu „rappen“. Nur durch das Mittagessen und den Abwasch unterbrochen (Pfannkuchensuppe, Thüringer Bratwurst, Frankfurter, Weißwurst, Kartoffelsalat, Sauerkraut – oberlecker), haben die Schüler etwa vier Stunden lang kreative Schreibarbeit geleistet und ihre Songs vor der Gruppe aufgeführt, d.h., auf einen der Beats gesprochen bzw. gerappt.>> nach oben
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| SENIOR German MORNING CHRISTCHURCH |
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Diese Veranstaltung war eine hervorragende Werbung für das Unterrichtsfach Deutsch in Christchurch. Lorraine Gray (Avonside Girls' High School) in Zusammenarbeit mit Dr Bill Rollins (University of Canterbury) haben die Oberstufenschüler des faches Deutsch in Christchurch für einen Vormittag an die University of Canterbury eingeladen und ein vielseitiges Programm zusammengestellt. Die Resonanz war erfreulich groß: 107 Schüler und Schülerinnen von 6 verschiedenen Schulen haben teilgenommen: Villa Maria, Rangi Ruru Girls' School, Avonside Girls' High School, St Andrew's College, Marian College sowie Christ's College. Das Programm begann mit einem Kennen-lernspiel zum Aufwärmen, und haben die Schülerinnen und Schüler drei verschiedene Arbeitsgruppen besuchen können. So wie man hören konnte, ist es durchaus wahrscheinlich, dass dies keine einmalige Veranstaltung war. >> nach oben
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| neues von der Ganz-webseite >> nach oben |
| Worksheets |
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Author |
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Ursula Rumold |
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Jeni Lemberg |
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Stefanie Hossbach |
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Stefanie Hossbach |
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Stefanie Hossbach |
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Anne Coster |
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Jeni Lemberg |
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jess green |
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Chris Durrant |
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| NCEA worksheets | |
| Themen | Autor |
| 2.6 fairytale neu |
Rachel Penaluna |
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2.3 neu |
Stefanie Hossbach |
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3.5 topics neu |
Suzanne Atkins |
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| strategiepapier der konferenz deutsch in neuseeland |
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„Deutsch in Neuseeland Sprache und Kultur“- ein ‚lebendiges Dokument’ – Strategiepapier der Konferenz von Wellington vom 9. und 10. Juli 2005 Stand: 12. August 2005 Die rapiden weltweiten Veränderungen der letzten Jahre haben die traditionellen Dimensionen räumlicher Entfernung in ungeahntem Maße schrumpfen lassen. Scheinbar mühelos überqueren nicht nur Menschen und Waren, sondern auch Ideen, Entwicklungen und Problemstellungen die sichersten Grenzen. Fragen der Energieversorgung, der Organisation der Infrastruktur von wachsenden Ballungsräumen oder der Migration stellen sich global. Die Antworten lassen sich nur in einem nicht minder umfassenden Ansatz eines weltweiten und lebenslangen Lernens finden. Dabei kommt in Zeiten globalisierter Kommunikation dem Fremdsprachenerwerb eine besondere Rolle zu. Die revolutionären Entwicklungen im Bereich neue Medien sowie die gravierenden Veränderungen auf dem Reisemarkt haben dem mobilen Menschen beruflich wie privat ungeahnte Möglichkeiten beschert. Grenzüberschreitendes Wohnen, Arbeiten und Studieren werden immer populärer – nicht nur in den dichten Nachbarschaftsgeflechten Europas, Asiens und Amerikas. Durch aktive Teilnahme an der Kommunikationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts bieten sich auch und gerade für Neuseeländer glänzende Chancen zur Nutzung dieser neuen weltweiten Mobilität. Voraussetzung ist aber die Fähigkeit zur Bewährung in interkulturellen Arbeits- und Lebenssituationen – und also in erster Linie das Erlernen von Fremdsprachen. Deutsch ist mit knapp 100 Mio. Muttersprachlern ein wichtiger Schlüssel zum wachsenden Kultur- und Wirtschaftsraum Europäische Union. Mit ihrer geographischen Mittellage sind die deutschsprachigen Länder in besonderer Weise als Ausgangspunkt für die Erschließung des kulturellen Reichtums Europas wie auch der vielfältigen Möglichkeiten zur Erweiterung der beruflichen Perspektiven geeignet. Folgerichtig zielen auch in Neuseeland die bildungspolitischen Veränderungen der letzten Jahre auf eine Ausweitung des Fremdsprachenerwerbs. Insbesondere wird dem speziellen Lernpotential jüngerer Altersstufen durch die Einbeziehung der Primarschulen in den Fremdsprachenunterricht Rechnung getragen. Die Anerkennung der landesweit in vielen Schulen gelehrten deutschen Sprache als einer der wichtigsten Weltsprachen hat unter anderem auch zur Ansiedlung einer Fachberaterstelle an der "Association of Colleges of Education in New Zealand" geführt. Eine beträchtliche Anzahl in Neuseeland operierender Institutionen und Einrichtungen (Goethe-Institut, DAAD, diplomatische Vertretungen,...) leistet bei deminterkulturellen Austausch praktische Hilfe. Die Universitäten des Landes vermitteln einen vertiefenden Zugang zu den verschiedenen Fremdsprachen und ihren Kulturen. Dem gut ausgebildeten Grenzgänger zwischen den Kulturen bieten sich vielfältige Arbeitsmöglichkeiten – als Dolmetscher und Übersetzer, aber auch im Einsatz für internationale Firmen und die vielen sich weiter im globalen Austausch engagierenden neuseeländischen Einrichtungen in den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Kommunikation und Verwaltung. Der kontinuierliche Austausch zwischen allen hier genannten Bereichen und die Bereitschaft zu fortgesetztem Lernen sind die unabdingbare Voraussetzung dafür, dass Neuseeland einen optimalen Beitrag zur Bewältigung der globalen Fragestellungen unserer Zeit leisten und selbst optimal davon profitieren kann. AWir wollen eine Bestandsaufnahme über die vorhandenen Aktivitäten im Bereich Deutsch als Fremdsprache durchführen.Koordination: StADaF Mitarbeit: Jan Robertson, Petra Scheffer, Beate Jones, Gunhild Litwin, Robyn Skrzynska, Natalie Blackburn, Stefanie Hossbach Aspekte/Fragestellungen:
Maßnahmen:
BWir wollen das Interesse an den Kulturen der deutschsprachigen Länder, aber auch das Bewusstsein über deren Stellung in der Welt u.a. mit dem Ziel steigern, die Zahl der Deutschlerner zu erhöhen.Koordination: StADaF Mitarbeit: Aspekte/Fragestellungen:
Maßnahmen:
CWir wollen unsere Instrumente zur Vermittlung der deutschen Sprache optimieren, u.a. auch um die Deutschlerner „bei der Stange“ zu halten.Koordination: StADaF Mitarbeit: Aspekte/Fragestellungen:
Maßnahmen:
DWir wollen die Lobbyarbeit verstärken, um den Stellenwert von Fremdsprachen in Neuseeland zu erhöhen und insbesondere auch eine Erhöhung der Zahl der ausgebildeten Fremdsprachenlehrer im Primar- und Sekundarbereich zu erreichen.Koordination: StADaF Mitarbeit: Aspekte/Fragestellungen:
Maßnahmen:
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| impressum und kontakt >> nach oben | |
| Werner Nowitzki | |
| National Advisor German at Association of Colleges of Education in New Zealand (ACENZ) | |
| Fachberater Deutsch am Goethe-Institut Wellington | |
| Büro und Anschrift: | |
| ACENZ, Level 15, 111 The Terrace, PO Box 10-298, Wellington | |
| Ph +64 (0)4 913 64 92 | |
| Fax +64 (0)4 913 64 99 | |
| www.acenz.ac.nz | |
| http://www.goethe.de/ins/nz/wel/deindex.htm | |
| www.german.ac.nz | |