Newsletter Deutschunterricht in Neuseeland   -    August 2005

Inhalt:

 

 

KONFERENZ DEUTSCH in neuseeland

- SPRACHE UND KULTUR                 >>> nach oben

Etwa 80 Deutsch-Experten aus den Bereichen Politik, Schule, Hochschule, Lehrerausbildung, Lehrerfortbildung, Übersetzungswesen, Wirtschaft und Kultur sind an dem ersten Wochenende der Winterferien in Wellington zusammengekommen, um im Rahmen der Konferenz Deutsch in Neuseeland Sprache und Kultur über die Zukunft des Deutschunterrichtes und der Kulturvermittlung im Rahmen der Landeskundearbeit zu beraten.

Nachdem die Teilnehmer durch den Vertreter der gastgebenden Victoria University, Prof Hansgerd Delbrück, begrüßt wurden, haben die Botschafter der Bundesrepublik Deutschland (Erich Riedler) und Österreichs (Dr. Hans Demel, extra aus Canberra angereist) ein Grußwort gesprochen, gefolgt von dem neuen Direktor des Goethe-Institutes (Christoph Mücher) sowie der Ministerin/Abgeordneten Marian Hobbs, die auch das Grußwort von Ministerpräsidentin Helen Clark verlas. Anschließend hat Gail Spence vom Ministry of Education ein kurzes Referat gehalten zum Thema Deutsch in Neuseeland“ – in deutscher Sprache!

Deutsch ist schön eine mögliche Liebe“ – mit Spannung wurde der Vortrag des Gastredners Ilija Trojanow (Kapstadt) erwartet, dem es sofort gelang, sich in die Herzen der Zuhörer zu sprechen mit seiner sehr persönlichen Liebeserklärung an die Dame Deutsch.

Im Mittelpunkt der folgenden Konferenzarbeit standen folgende Aspekte:

  • Bestandsaufnahme Deutsch in Neuseeland
  • Diskussion der Gegenwart und Zukunft von Deutsch in Neuseeland
  • Förderung der Kooperation auf / zwischen allen Arbeitsbereichen
  • Diskussion und Beschlussfassung über ein Strategiepapier Deutsch in Neuseeland Sprache und Kultur

Für den Abend des ersten Konferenztages hatte der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Erich Riedler, die Konferenzteilnehmer und andere Gäste zu einem Empfang in die Residenz geladen. Für den Gastgeber war dieser Empfang gleichzeitig die letzte öffentliche Amtshandlung in Neuseeland, denn kurz nach der Konferenz trat Botschafter Erich Riedler seinen neuen Posten in La Paz an. An dieser Stelle sei Botschafter Riedler noch einmal besonders herzlicher Dank ausgesprochen für seine aktive Unterstützung der Konferenz und des Deutschunterrichtes in Neuseeland generell. Von Herrn Riedler stammte die Idee für diese Konferenz, und u.a. seinem nicht nachlassenden Engagement auf dem weiten Weg von der Idee bis zur ihrer Umsetzung  ist es zu verdanken, dass die Konferenz zu einem großen Erfolg wurde. Wenn man so will, kann man sagen, dass durch die Konferenz die weitläufige Deutschfamilie in Neuseeland wieder enger zusammengeführt wurde.

Professor Königs aus Marburg eröffnete den zweiten Konferenztag mit einem Vortrag zum Thema Wie viel Landeskunde braucht der Fremdsprachenlerner?. Professor Königs hob insbesondere die Notwendigkeit für eine konzeptionelle Neubesinnung des Landeskundeunterrichts hervor und löste damit intensive Diskussionen am Rande der Konferenz aus.

Die dann folgenden Arbeitsgruppen Werbung für DaF und Multiplikatoren erbrachten weitere wertvolle Aspekte und Ideen für das Strategiepapier, das dann nach kurzer Diskussion gegen Ende der Konferenz von den Teilnehmern als gemeinsame Arbeitsgrundlage im Bereich Deutsch in Neuseeland für die kommenden Jahre angenommen wurde.

Eine Podiumsdiskussion Perspektiven Deutsch in Neuseeland, unter Leitung von Prof. Dr. Tim Mehigan (Dunedin) rundete die Konferenz ab. Durch die teilweise sehr persönlichen Beiträge von seiten der Podiumsmitglieder wurde noch einmal deutlich, welchen Stellenwert Deutsch und Deutschland in Neuseeland haben.

Die Konferenz war, wie bereits gesagt, ein voller Erfolg. Zu ihrem Gelingen haben viele Einzelpersonen, Institutionen und Organisationen beigetragen. Das Organisationsteam, bestehend aus Tilman Enders (Deutsche Botschaft), Judith Geare und Christoph Mücher (Goethe-Institut), Prof. Hansgerd Dellbrück (Vicoria University) sowie Werner Nowitzki (ACENZ, Goethe-Institut) möchte allen Unterstützern dieser Konferenz ihren Dank aussprechen. Es sind einfach zu viele, um alle aufzuzählen!

Wie geht es nun weiter nach dieser Konferenz? Voraussichtlich am 4. Oktober wird in Wellington die StADaF (Ständige Arbeitsgruppe Deutsch als Fremdsprache) in der Deutschen Botschaft zusammentreffen und weitere Schritte beraten. Die Grundlage für die weitere Arbeit wird das von der Konferenz beschlossene Strategiepapier sein.

Der Text des Strategiepapiers der Konferenz befindet sich am Ende des Newsletters. Es ist als ein dynamisches living document einzustufen, das sich durch die zukünftige Arbeit weiter entwickeln und den sich verändernden Rahmenbedingungen anpassen wird. Das Papier definiert vier Schwerpunktbereiche zukünftiger Arbeit: 

  • Bestandsaufnahme vorhandener Aktivitäten Deutsch als Fremdsprache in Neuseeland
  • Interesse an den Kulturen der deutschsprachigen Länder, aber auch das bewusstsein über deren Stellung in der Welt u.a mit dem Ziel steigern, die Zahl der Deutschlerner zu erhöhen
  • Instrumente zur Vermittlung der deutschen Sprache optimieren, u.a. auch um die Deutschlerner bei der Stange zu halten
  • Verstärkung der Lobbyarbeit, um den Stellenwert von Fremdsprachen in Neuseeland zu erhöhen und insbesondere auch eine Erhöhung der Zahl der ausgebildeten Fremdsprachenlehrer im Primar-und Sekundarbereich zu erreichen.

Der Erfolg der Umsetzung aller genannten Ziele wird entscheidend von der Zahl und Energie der daran Mitwirkenden abhängen. Selbstverständlich sind alle Interessierten zur Mitarbeit eingeladen, nicht nur die Teilnehmer der Konferenz! 

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Veranstaltungen     >>>> nach oben

Neuseeland

21. – 28. August 2005 International Languages Week Homepage

Hamilton & Waikato

23. – 24. März  2006 NZALT Waikato / BOP German TalkFest

Rotorua & Bay of Plenty

23. – 24. März  2006 NZALT Waikato / BOP German TalkFest

Palmerston North / Massey

17. August 2005 Goethe Society German Theatre Competition   

30. 31. August 2005 NZALT Massey LangSem     Program und Registrierung (pdf)

16. – 17. März 2006 GANZ Massey German Camp       German Camp 2005

Dunedin

18. August 2005 ERIC-HERD- AWARD (Theaterwettbewerb)     Details

Wellington

13. August 2005 Goethe Society Oral Competition    

13. September 2005 Goethe Society Orals Prize Giving Ceremony    

06. Dezember 2005 Goethe Society Nikolausfeier    

Auckland

24. 27. August 2005  German Play "Biografie: Ein Spiel" Details

German Drama Company, are performing Max Frisch's "Biografie: Ein Spiel" from the 23rd of August until the 27th of August at the Maidment Studio, Auckland. There will be a performance at 19.30pm every night as well as two matinees, on Wednesday, the 24th of August and Friday, the 26th of August both commencing at 12.30pm.

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Was glauben die Deutschen?    >> nach oben

aus: fluter nr. 13, Dezember 2004, S.25     www.fluter.de

  • 30% der Deutschen bezeichnen sich als religiös.

  • 24% der Deutschen bezeichnen sich als eher nicht religiös.

  • 12% der Deutschen bezeichnen sich als Atheisten.

  • 43% der Deutschen glauben, dass ein vierblättriges Kleeblatt ein gutes Zeichen ist.

  • 23% der Deutschen glauben, dass die Zahl 13 ein böses Vorzeichen ist.

  • 11% der Deutschen haben großes Vertrauen in die Katholische Kirche.

  • 17% der Deutschen haben ein großes Vertrauen in die Evangelische Kirche.

  • 6% der Deutschen sehen den Besuch eines Gottesdienstes als wichtigste Beschäftigung am Sonntag.

  • 14% der Deutschen glauben an den Teufel.

  • 92% der Deutschen glauben, dass die Mondphasen, vor allem Vollmond, Einfluss auf das Verhalten von Menschen haben kann.

  • 14% der deutschen glauben an Geister.

  • 61% der Deutschen glaubten im Jahre 2003 an die Existenz Gottes oder eines höheren Wesens.

  • 90% der Deutschen glaubten im Jahre 1967 an die Existenz Gottes oder eines höheren Wesens.

  • 11% der Deutschen glauben, dass Gott den größten Einfluss auf das Schicksal der Welt hat.

  • 1% der Deutschen glauben, dass der Teufel den größten Einfluss auf das Schicksal der Welt hat.

  • 22% der Deutschen glauben, dass Banken und Konzerne den größten Einfluss auf das Schicksal der Welt haben.

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Resources links - activities   >> nach oben

Informationen zur Rechtschreibreform

Seit dem 1.August 2005 ist das Regelwerk der Deutschen Rechtschreibreform in Kraft. Schulen und Behörden müssen sich nun danach richten. Die Übergangszeit ist damit abgelaufen, ab jetzt gilt nur noch die neue Schreibweise.

Das gesamte Regelwerk des Instituts für deutsche Sprache in Mannheim sowie eine Wörterliste der geänderten Schreibweisen stehen als PDF-Dokumente zum Download bereit:

http://www.lernnetz-sh.de/html/rechtschreibreform.php

http://www.ids-mannheim.de/pub/laufend/sprachreport/pdf/sr04-extra.pdf

Deutsche Rechtschreibung: Regeln und Wörterverzeichnis (pdf)

Wörterliste der geänderten Schreibungen (pdf)

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Aktuelles Deutsches Fernsehprogramm

Die Webseite tv.web.de http://tv.web.de/ bietet eine Fülle von Informationen über das aktulle Fernsehprogramm in Deutschland. Diese Seite eignet sich hervorragend für alle Arten von Recherchen durch die Schüler. Ausprobieren!

Vielen Dank Britta, Pakuranga College, für die Idee.

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SOWIESO Die online-Zeitung für junge Leser
Anregung von Heike Zimmer, Lynfield College / Quelle: http://www.sowieso.de/

Ein Klick auf einen Klingelknopf und es gibt viel interessanten Lesestoff. Die Texte erscheinen wahlweise in einer Grafikversion oder einer Textversion. Einmal pro Woche wird die Seite geupdatet oder upgedatet.

Die Seite ist ab Curriculum Level 4 oder 5 verwendbar. Leser können zum Teil auch eigene Beiträge für SOWIESO schreiben.

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Create a Comic Strip over the Internet 
http://www.stripcreator.com/make.php

Stripcreator is a website that allows users to create and save their own comic strips.

Eine Seite, die man unbedingt ausprobieren muss! Die Seite ist in englischer Sprache, daher ist sie für alle Niveaustufen geeignet. Viel Spaß damit!

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Create a Movie over the Internet
http://www.dfilm.com

MovieMaker lets users create a short animated cartoon on a website and email it to their friends. You select a scene, plot, characters, lines and music then preview and send.

EEine Seite, die man unbedingt ausprobieren muss! Die Seite ist in englischer Sprache, daher ist sie für alle Niveaustufen geeignet. Viel Spaß damit!

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School trips – Exchanges – sister schools  
 

Immer mehr neuseeländische Deutschklassen unternehmen Klassenfahrten nach Deutschland, planen Austauschprogramme oder suchen Partnerschulen. Unter der Überschrift School Trips-Exchanges-Sister Schools könnte man eine Sammlung von Links zu Internetseiten aufbauen, auf denen über solche Projekte berichtet wird.

Im Moment sind hier lediglich zwei Schulen zu finden, aber das soll sich ändern. Wer von einer ähnlichen Webseite weiß, kann diese Information mit allen teilen. Einfach eine Email mit dem Link senden.

Beavers meet Kiwis – NELSON COLLEGE
http://www.pg.bc.bw.schule.de/cgi-bin/archiv04.php?section=nz
Deutschlandtrip – WELLINGTON GIRLS’ COLLEGE
http://www.hatw.ac.nz/germany/F0001FDE4/?WasRead=1
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Recent german immersion events     >> nach oben
2005 CHRISTCHURCH mINI OSCAR THEATRE COMPETITION

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Mehr als 120 Deutschschüler der Klassenstufe 10 von 6 Schulen aus Christchurch haben an dem Theaterwettbewerb "Mini-OSKAR" teilgenommen und um die Preise und Pokale "gekämpft". Sie haben insgesamt 10 tolle Stücke auf die Bühne gebracht:

  • Was weißt du schon? (Die tollen Sieben plus eins) Burnside High School
  • Rendezvous mit einem Unbekannten (Sterne in den Augen) Rangi Ruru Girls' School
  • Das "Finger-Essen" (Das A-Team) Christ's College
  • Und die Antwort ist... (Die tanzenden Kürbisköpfe) Avonside Girls' High School
  • Die Tickets (Die Quatschtanten) Marian College
  • Die Schadenverderber (Das Kostüm) Burnside High School
  • Der Elternfalle (Die fliegenden Schweine) Rangi Ruru Girls' School
  • Bitte, bitte.... (Die Schwestern Grimm) Villa Maria College
  • Oh, du hast schöne Beine! (Dudelsack) Christ's College
  • Das Abendessen (Bärenhunger) Burnside High School

Die Jury (Judith Geare/Goethe-Institut, Werner Nowitzki/ACENZ&Goethe-Institut) hatte es sehr schwer, eine gerechte Auswahl zu treffen. Am Ende gab es zwei Erste Plätze, einen Publikumspreis  sowie 7 tolle andere Stücke:

1. Plätze:

  • Team "Die tanzenden Kürbisküpfe" mit dem Stück "Und die Antwort ist..." (Avonside Girls' High School)
  • Team "Die Schwestern Grimm" mit dem Stück "Bitte, bitte..." (Villa Maria College)

3. Platz (Publikumspreis):

  • Team "Dudelsack" mit "Oh, du hast schöne Beine!" (Christ's College)   >> nach oben

German IMMERSION DAY @ WHANGAREI GIRLS’ HIGH SCHOOL
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Eine echte Premiere, dieser German Day an Whangarei Girls' High School! Und eine gelungene Premiere, das ist jedenfalls die Rückmeldung aller Beteiligten und Mitwirkenden an diesem 30. Juni 2005. Etwa 60 Schülerinnen der Klassenstufen 9 ß 13 nahmen daran teil. Das Programm bestand aus einer bewährten Mischung von Aktivitäten zum Kennenlernen sowie kreativen Tätigkeiten, z.B. Schreiben und Aufführen eines Rap-Songs.

Wie man hört, haben die Französischklassen ihre Lehrerin gebeten, "auch so etwas Tolles wie die Deutschen" im nächsten Jahr zu veranstalten.

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German Immersion Day @ KAITAIA College
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Es war eine Kaitaia-Premiere, der "Year 10 German Immersion Day am Kaitaia College am 1. Juli 2005. Kaitaia College ist nicht irgendeine Schule, es ist die nördlichste Sekundarschule mit Deutschprogramm in Neuseeland! Die nächste High School mit Deutschunterricht ist weit weg, in Whangarei!

Der German Day war ein unvergessliches Erlebnis, für die Schüler und auch für die Veranstalter (Kirsten-Inga Middleton und Werner Nowitzki). Weil es eine relativ kleine Gruppe von 14 Schülerinnen und Schülern war, fand der Deutsche Tag bei der Deutschlehrerin zu Hause statt. Das Wohnzimmer und die Küche wurden für einen Tag lang zum Klassenraum, was sicherlich erheblich zu dem sehr guten Gelingen des Tages beigetragen hat.

Nach einer Aufwärmphase mit verschiedenen Kommunikationsspielen gab es ein zweites Frühstück (morning tea): Apfelstrudel! Im Anschluss daran wurde das Wohnzimmer in eine Konzerthalle / in ein Musikstudio umgewandelt. Schrittweise wurden die Schüler dazu angeleitet, kurze Gedichte zu schreiben und sie auf einen Beat zu sprechen / zu rappen. Nur durch das Mittagessen und den Abwasch unterbrochen (Pfannkuchensuppe, Thüringer Bratwurst, Frankfurter, Weißwurst, Kartoffelsalat, Sauerkraut oberlecker), haben die Schüler etwa vier Stunden lang kreative Schreibarbeit geleistet und ihre Songs vor der Gruppe aufgeführt, d.h., auf einen der Beats gesprochen bzw. gerappt.>> nach oben

 

SENIOR German MORNING CHRISTCHURCH
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Diese Veranstaltung war eine hervorragende Werbung für das Unterrichtsfach Deutsch in Christchurch. Lorraine Gray (Avonside Girls' High School) in Zusammenarbeit mit Dr Bill Rollins (University of Canterbury) haben die Oberstufenschüler des faches Deutsch in Christchurch für einen Vormittag an die University of Canterbury eingeladen und ein vielseitiges Programm zusammengestellt. Die Resonanz war erfreulich groß: 107 Schüler und Schülerinnen von 6 verschiedenen Schulen haben teilgenommen: Villa Maria, Rangi Ruru Girls' School, Avonside Girls' High School, St Andrew's College,  Marian College sowie Christ's College.

Das Programm begann mit einem Kennen-lernspiel zum Aufwärmen, und haben die Schülerinnen und Schüler drei verschiedene Arbeitsgruppen besuchen können.  

So wie man hören konnte, ist es durchaus wahrscheinlich, dass dies keine einmalige Veranstaltung war.

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neues von der Ganz-webseite       >> nach oben
Worksheets

 

 Topics

Author 

 Powerpoint presentation Black forest new

Ursula Rumold 

 Year 12/13 Travel Topic overview 

Jeni Lemberg 

 Unit family and friend year 11 

Stefanie Hossbach 

 Unit Lebensräume year 11 and 12 

Stefanie Hossbach 

 Unit travel and holiday year 12 

Stefanie Hossbach 

 Assignment: improving senior writing 

Anne Coster 

 Level 2 Verbs plus prepositions 

Jeni Lemberg 

 identity cards (6 pages) 

jess green 

 Schnappi, das kleine Krokodil 

Chris Durrant 

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NCEA worksheets
Themen Autor 
2.6 fairytale neu

Rachel Penaluna 

 2.3 neu

Stefanie Hossbach 

 3.5 topics neu

Suzanne Atkins 

 

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strategiepapier der konferenz deutsch in neuseeland
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Deutsch in Neuseeland

Sprache und Kultur- ein lebendiges Dokument’ –

Strategiepapier der Konferenz von Wellington vom 9. und 10. Juli 2005

Stand:  12. August 2005

Die rapiden weltweiten Veränderungen der letzten Jahre haben die traditionellen Dimensionen räumlicher Entfernung in ungeahntem Maße schrumpfen lassen. Scheinbar mühelos überqueren nicht nur Menschen und Waren, sondern auch Ideen, Entwicklungen und Problemstellungen die sichersten Grenzen. Fragen der Energieversorgung, der Organisation der Infrastruktur von wachsenden Ballungsräumen oder der Migration stellen sich global. Die Antworten lassen sich nur in einem nicht minder umfassenden Ansatz eines weltweiten und lebenslangen Lernens finden. Dabei kommt in Zeiten globalisierter Kommunikation dem Fremdsprachenerwerb eine besondere Rolle zu. Die revolutionären Entwicklungen im Bereich neue Medien sowie die gravierenden Veränderungen auf dem Reisemarkt haben dem mobilen Menschen beruflich wie privat ungeahnte Möglichkeiten beschert. Grenzüberschreitendes Wohnen, Arbeiten und Studieren werden immer populärer nicht nur in den dichten Nachbarschaftsgeflechten Europas, Asiens und Amerikas. Durch aktive Teilnahme an der Kommunikationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts bieten sich auch und gerade für Neuseeländer glänzende Chancen zur Nutzung dieser neuen weltweiten Mobilität. Voraussetzung ist aber die Fähigkeit zur Bewährung in interkulturellen Arbeits- und Lebenssituationen und also in erster Linie das Erlernen von Fremdsprachen.

Deutsch ist mit knapp 100 Mio. Muttersprachlern ein wichtiger Schlüssel zum wachsenden Kultur- und Wirtschaftsraum Europäische Union. Mit ihrer geographischen Mittellage sind die deutschsprachigen Länder in besonderer Weise als Ausgangspunkt für die Erschließung des kulturellen Reichtums Europas wie auch der vielfältigen Möglichkeiten zur Erweiterung der beruflichen Perspektiven geeignet. Folgerichtig zielen auch in Neuseeland die bildungspolitischen Veränderungen der letzten Jahre auf eine Ausweitung des Fremdsprachenerwerbs. Insbesondere wird dem speziellen Lernpotential jüngerer Altersstufen durch die Einbeziehung der Primarschulen in den Fremdsprachenunterricht Rechnung getragen. Die Anerkennung der landesweit in vielen Schulen gelehrten deutschen Sprache als einer der wichtigsten Weltsprachen hat unter anderem auch zur Ansiedlung einer Fachberaterstelle an der "Association of Colleges of Education in New Zealand" geführt.

Eine beträchtliche Anzahl in Neuseeland operierender Institutionen und Einrichtungen (Goethe-Institut, DAAD, diplomatische Vertretungen,...) leistet bei deminterkulturellen Austausch praktische Hilfe. Die Universitäten des Landes vermitteln einen vertiefenden Zugang zu den verschiedenen Fremdsprachen und ihren Kulturen. Dem gut ausgebildeten Grenzgänger zwischen den Kulturen bieten sich vielfältige Arbeitsmöglichkeiten als Dolmetscher und Übersetzer, aber auch im Einsatz für internationale Firmen und die vielen sich weiter im globalen Austausch engagierenden neusee­ländischen Einrichtungen in den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Kommunikation und Verwaltung. Der kontinuierliche Austausch zwischen allen hier genannten Bereichen und die Bereitschaft zu fortgesetztem Lernen sind die unabdingbare Voraussetzung dafür, dass Neuseeland einen optimalen Beitrag zur Bewältigung der globalen Fragestellungen unserer Zeit leisten und selbst optimal davon profitieren kann. 

A

Wir wollen eine Bestandsaufnahme über die vorhandenen Aktivitäten im Bereich Deutsch als Fremdsprache durchführen.

Koordination: StADaF

Mitarbeit: Jan Robertson, Petra Scheffer, Beate Jones, Gunhild Litwin, Robyn Skrzynska, Natalie Blackburn, Stefanie Hossbach

Aspekte/Fragestellungen:

  • An wie vielen / welchen Schulen und Hochschulen in Neuseeland wird Deutschunterricht angeboten?

  • Welche Rolle spielt die Correspondence School / Fernuniversität?

  • In welchem Umfang und in welcher Qualität stehen Ressourcen zur Verfügung (Computereinsatz im Unterricht, etc)?

  • Wie intensiv sind die Kontakte / Beziehungen zwischen neuseeländischen Schulen / Schülern / Lehrern und Schulen / Schülern / Lehrern in deutschsprachigen Ländern (E-Mail-Projekte, Austauschprogramme, Stipendienprogramme, Partnerschaften zwischen Schulen und Hochschulen)?

  • Welche Veranstaltungen (z.B. Talkfest) werden wo / wann / von wem abgehalten (ILW, NZALT, GANZ, Goethe-Institut, ACENZ, ....)?

  • Welche Rolle spielen die Dolmetscher und Übersetzer?

Maßnahmen:

  1. Planung,

  2. Durchführung und

  3. Auswertung einer entsprechenden Umfrage bei Lehrern, Dozenten, Fachberatern sowie Mitgliedern der Goethe-Gesellschaften.

  4. Veröffentlichung der Umfrageergebnisse.

B

Wir wollen das Interesse an den Kulturen der deutschsprachigen Länder, aber auch das Bewusstsein über deren Stellung in der Welt u.a. mit dem Ziel steigern, die Zahl der Deutschlerner zu erhöhen.

Koordination: StADaF

Mitarbeit:

Aspekte/Fragestellungen:

  • Es besteht noch Bedarf daran, die Kulturen in den deutschsprachigen Ländern für die neuseeländische Öffentlichkeit ebenso in ihrer modern-aktuellen wie in ihrer traditions- und geschichtsbewussten Vielfalt zu profilieren.
  • Insbesondere gejt es darum, bereits bestehende kulturelle Beziehungen und Kooperationen zwischen den deutschsprachigen Ländern und Neuseeland zu erhalten und auszubauen.
  • Langfristig in Neuseeland verbreitete Klischeevorstellungen insbesondere über Deutschland können noch weiter abgebaut und inhaltliche Grundzüge eines vorurteilsfreien Deutschlandbildes vermittelt werden.
  • Es ist wichtig, den Stellenwert von Kulturvermittlung im Kontext von Deutsch als Fremdsprache zu definieren:
    - Erreichen einer bestmöglichen Kombination von Kultur- und Sprachvermittlung;
    - Schwerpunktsetzungen im Hinblick auf kulturelle Inhalte und Aspekte für Schulen und Universitäten.

Maßnahmen:

  1. Zusammenstellung und Publikation einer Liste von Argumenten (evtl. als Fact Sheet für Berufsberater)[1] für das Erlernen speziell der deutschen Sprache: Deutsch als wichtige Handelssprache, als Grundlage für den wissenschaftlichen Austausch, als Übersetzersprache. Hierfür u.a. Verlinkung / Bedienung von Webseiten, bspw. im Forschungsbereich oder mit der deutschen Wirtschaft (DIHK, BDI, etc.).
  2. Produktion eines Dokumentarfilms über die Erfahrungen einzelner Neuseeländer mit Deutsch und die Bedeutung für ihren jeweiligen Beruf, etc.[2];
  3. Erweiterung der Publikation Advantage German in kürzeren Zeitabständen und Prüfung der Machbarkeit einer online-Version, etc.
  4. Verstärkung der Aus-, Fort- und Weiterbildung für Deutschlehrkräfte aller Ebenen im Bereich Landeskunde[3].
  5. Verbesserung von Qualität und Quantität des landeskundlichen Angebots an Schulen und Universitäten mit intermedialem Ansatz.
  6. Laufende Aktualisierung der Ausstattung der Schul- und Institutsbibliotheken wie auch der GI-Bibliothek mit aktuellen Landeskunde-Materialien v.a. Film und Musik.
  7. Erarbeitung und Veröffentlichung zusätzlicher kulturkontrastiver bzw. vergleichen­der Materialien, unter Beteiligung von Schülern.
  8. Möglichkeit des Betreibens eines Deutschmobils in Neuseeland prüfen.
  9. Verbreitung von Sendungen von DW-TV in Deutsch und Englisch fördern.

C

Wir wollen unsere Instrumente zur Vermittlung der deutschen Sprache optimieren, u.a. auch um die Deutschlerner bei der Stange zu halten.

Koordination: StADaF

Mitarbeit:

Aspekte/Fragestellungen:

  • Deutsch ist aus vielen Gründen eine attraktive Sprache.
  • Studien belegen, dass der Besuch insbesondere des Deutschunterrichts sich fördernd auf den allgemeinen Schulerfolg (so z.B. im Fach Englisch) auswirkt.
  • Kommunikation ist alles! Mit einer Koordinierung der vorhandenen Werbemaßnahmen für das Fach Deutsch auf allen Ebenen und in allen Regionen lässt sich in einer ersten Phase am meisten erreichen. Gute Informationspolitik unter den verschiedenen Akteuren ist wichtig; so sollten bspw. die Universitäten auch über die Aktivitäten bzgl. der Ausbildung von Primarschullehrern unterrichtet sein.
  • Das Erlernen einer Sprache kann nur durch einen Jahre langen Prozess kumulativen Lernens und Anwendens erfolgen. Die Qualität des Anfangsunterrichts wirkt sich positiv auf ein nachhaltiges Lerninteresse aus.
  • Qualitätssicherung und -entwicklung des Deutschunterrichtes sind besonders wichtig für die Stellung von DaF; In diesem Zusammenhang kommt der guten Deutschlehrerbetreuung besondere Bedeutung zu: Betonung der herausragenden Rolle von kreativen, innovativen, engagierten Lehrkräften, deren Unterrichtsprogramme eine hohe fachliche und pädagogische Qualität aufweisen; Versorgung der Lehrkräfte mit Ideen, Materialien, Fortbildungsangeboten, Kommunikations- und Austauschkanälen)

Maßnahmen: 

  1. Verstärkte Nutzung der vorhandenen Materialien und Medien, einschließlich Internet
  2. Erhöhung der Angebote zur Pflege / Anwendung vorhandener Deutschkenntnisse bei Deutschlernern / -sprechenden aller Ebenen  und Altersgruppen.
  3. Breite Nutzung der GI-Powerpoint-Präsentation Folterkammer Deutsch (für open days, Elternabende, etc.)
  4. Verstärkte Werbung für den Wissenschaftsaustausch, Stipendien und den Studienstandort Deutschland (Versorgung der Deutschlehrer mit jeweils aktuellem Informationsmaterial; Einladung ehemaliger Stipendiaten an die Schulen) sowie für Schul- und Städtepartnerschaften;
  5. Nachbetreuung und Einbindung ehemaliger Stipendiaten nach Rückkehr in die Werbung für DaF.
  6. Erhöhung der Anzahl der deutschen Fremdsprachenassistenten in Neuseeland von jährlich 2 auf mindestens 3.
  7. Aufbau einer allen zugänglichen, stets aktualisierten Webseite, die folgende Auflistungen enthält:
    - alle Deutsch anbietenden Grund-,
    intermediate und Sekundarschulen,
    - alle Deutsch anbietenden Universitäten,
    - alle weiteren Organisationen, die mit Deutsch arbeiten (Kindergärten, Privatlehrer, Sprachenschulen, Übersetzer, etc.),
    - alle Lehrenden, insbes. Kontaktpersonen,
    - Unternehmen mit engen Kontakten zu Deutschland, Schweiz, Österreich,
    - Praktika in Neuseeland und den deutschsprachigen Ländern,
    - aktuelle Informationen über Austausch- und Stipendienmöglichkeiten mit den deutschsprachigen Ländern,
    - Informationen über relevante Forschungsaktivitäten,
    - Hinweise und Tipps bzgl. Unterrichtsmaterial, Neuerscheinungen, Lesematerial, PR-Aktivitäten,
    - Veranstaltungskalender "Deutsch und die deutschsprachigen Länder in Neuseeland".
  8. Förderung intensivierter Zusammenarbeit von Schulen auf lokaler Ebene im Bereich Deutschunterricht
  9. Steigerung der Qualität und Quantität bilateraler internetgestützter Projekte mit deutschen Schulklassen.
  10. Planung und Durchführung von "Why learn German Days" an den Universitäten.
  11. Stärkung der Kooperation zwischen Schulen, Hochschulen und Goethe-Gesellschaften.
  12. Werbung mit Fußballweltmeisterschaft und sonstigen Großereignissen in deutschsprachigen Ländern. Entwicklung und Durchführung einer Fragebogenaktion zur systematischen Befragung von Deutschlernern über ihre jeweilige Motivation zum Deutschlernen, aber auch über die Gründe, die bei einigen zum Abbruch des Deutschlernens führen / geführt haben.

D

Wir wollen die Lobbyarbeit verstärken, um den Stellenwert von Fremdsprachen in Neuseeland zu erhöhen und insbesondere auch eine Erhöhung der Zahl der ausgebildeten Fremdsprachenlehrer im Primar- und Sekundarbereich zu erreichen.

Koordination: StADaF

Mitarbeit:

Aspekte/Fragestellungen:

  • Bedeutung der Schaffung eines fremdsprachenfreundlichen Umfelds in den Schulen und in der Öffentlichkeit.

  • Wichtig: Es geht nicht nur um Werbung für Deutsch, sondern in einem ersten Schritt um Werbung für das Erlernen überhaupt irgend einer Fremdsprache!

  • Der Beschluss, dass alle Schulen mit den Klassen 7 10 (N.B.: die Grundschule reicht in Neuseeland bis Klasse 8) eine Fremdsprache anbieten sollen, macht einen Ausbildungsgang Fremdsprachen für Grundschullehrer erforderlich.

  • Auch werden mehr ausgebildete Sekundarschullehrer für Fremdsprachenunterricht benötigt.

  • Die gegenwärtige Praxis der Registrierung von zureisenden Lehrern macht es für viele qualifizierte Deutschlehrkräfte schwer, in Neuseeland zu arbeiten.

Maßnahmen:

  1. Verstärkte Unterstützung der International Languages Week (ILW) als erfolgreichem Werbeträger für Fremdsprachen;
  2. Die ILW auch zielgerichtet, kreativ und mit strategischer Zielsetzung für die Interessen von Deutsch nutzen.
  3. Entwicklung weiterer geeigneter Strukturen und Netzwerke für eine effektive Lobbyarbeit.
  4. Lobbyarbeit zur Einführung einer Pflicht zum Erlernen einer Fremdsprache.
  5. Lobbyarbeit dahingehend, dass die Literacy Requirements durch das Erlernen einer Fremdsprache (zumindest teilweise) erfüllt werden können.
  6. Lobbyarbeit mit dem Ziel, einen anerkannten Ausbildungsgang für Fremdsprachenlehrer an Grundschulen zu etablieren.
  7. Lobbyarbeit mit dem Ziel, die Registrierung von qualifizierten Deutschlehrern aus dem Ausland zu erleichtern.

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impressum und kontakt                >> nach oben
  Werner Nowitzki
  National Advisor German at Association of Colleges of Education in New Zealand (ACENZ)
  Fachberater Deutsch am Goethe-Institut Wellington
  Büro und Anschrift:
  ACENZ, Level 15, 111 The Terrace, PO Box 10-298, Wellington
  Ph +64 (0)4 913 64 92
  Fax +64 (0)4 913 64 99
  www.acenz.ac.nz
  http://www.goethe.de/ins/nz/wel/deindex.htm
  www.german.ac.nz